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Gutshof-Restaurant Land Gut Höhne

AGB Land Gut Höhne

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag

 

I. Geltungsbereich

1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern zur Beherbergung sowie alle in diesem Zusammenhang für den Kunden erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels (Hotelaufnahmevertrag).

2. Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen Zustimmung des Hotels in Textform.

3. Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies vorher ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

 

II. Vertragsabschluss, -partner, Bereitstellung und Rückgabe, Haftung

1. Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kunden durch das Hotel zustande.

2. Das Hotel haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, und Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten beruhen. Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

3. Gebuchte Hotelzimmer stehen dem Kunden ab 15.00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer dem Hotel spätestens bis 10.00 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Über die weitere Nutzung kann eine separate, kostenpflichtige Vereinbarung getroffen werden.

4. Sofern nicht ausdrücklich eine andere Ankunftszeit vereinbart wurde, ist das Hotel berechtigt, bestellte und bis dahin nicht bezogene Hotelzimmer nach 18.00 Uhr anderweitig zu vergeben.

 

III. Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung

1. Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden bestellten und vom Hotel zugesagten Leistungen zu erbringen und gebuchte Hotelzimmer bereit zu halten.

2. Der Kunde ist verpflichtet, die für diese und weitere in Anspruch genommenen Leistungen vereinbarten bzw. üblichen Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch für von ihm veranlasste Leistungen und Auslagen des Hotels an Dritte.

3. Die vereinbarten Preise beinhalten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende gesetzliche Umsatzsteuer. Ändert sich diese nach Vertragsschluss, so werden die Preise entsprechend angepasst. Bei Verträgen mit Verbrauchern gilt dies nur, wenn zwischen Vertragsschluss und Leistungserbringung mehr als 4 Monate liegen.

4. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung 4 Monate und erhöht sich der vom Hotel allgemein für derartige Leistungen berechnete Preis, so kann das Hotel den vertraglich vereinbarten Preis angemessen, höchstens jedoch um bis zu 10 % anheben. Für jedes weitere Jahr zwischen Vertragsschluss und Vertragserfüllung über die vorgenannten 4 Monate hinaus kann das Hotel die Preise um bis zu weitere 5 % anheben. Preisanpassungen nach Nummer 3 bleiben dabei unberücksichtigt.

5. Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind innerhalb 14 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von derzeit 8 Prozentpunkten bzw. bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verlangen. Dem Hotel bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

6. Das Hotel ist berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag schriftlich vereinbart werden.

7. Werden die vom Hotel erbetenen Vorauszahlungen nicht zum vereinbarten Termin geleistet, so entbindet dies das Hotel unmittelbar von der getroffenen Vereinbarung.

8. Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftig festgestellten Forderung gegenüber einer Forderung des Hotels aufrechnen.

 

IV. Rücktritt des Kunden; Nichtinanspruchnahme der Leistungen des Hotels

(Absage; Nichtanreise)

Ein kostenfreier Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Zustimmung des Hotels.

 

Ist ein Rücktrittsrecht nicht vereinbart, besteht auch kein gesetzliches Rücktritts- oder Kündigungsrecht und stimmt das Hotel einer Vertragsaufhebung nicht zu, behält das Hotel entsprechend den gesetzlichen Regelungen den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung trotz Nichtinanspruchnahme der Leistung. Das Hotel hat die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Zimmer sowie die ersparten Aufwendungen anzurechnen. Werden die Zimmer nicht anderweitig vermietet, so kann das Hotel den Abzug für ersparte Aufwendungen pauschalieren. Der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet, mindestens 90 % des vertraglich vereinbarten Preises für Übernachtung mit oder ohne Frühstück, 70 % für Halbpensions- und 60 % für Vollpensionsarrangements zu zahlen. Dem Kunde steht der Nachweis frei, dass der vorgenannte Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist.

 

Hiervon abweichend gewährt das Hotel zu Gunsten des Kunden je nach Anzahl der insgesamt gebuchten Zimmer wie folgt die Möglichkeit, die Buchung für einzelne, mehrere oder alle Zimmer zu stornieren:

 

- 1-3 Zimmer:                       bis 18.00 Uhr am Anreisetag kostenfrei

- 4-9 Zimmer:                       bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei

- 10-20 Zimmer:                  bis 4 Wochen vor Anreise kostenfrei

∙ bis 14 Tage vor Anreise 30 % kostenfrei (70% werden berechnet)

∙ bis 1 Tag vor Anreise 10 % kostenfrei (90% werden berechnet)

- ab 21 Zimmer gilt folgende Staffelung:

∙ bis 90 Tage vor Anreise kostenfrei

∙ bis 45 Tage vor Anreise 70 % kostenfrei (30% werden berechnet)

∙ bis 30 Tage vor Anreise 50 % kostenfrei (50% werden berechnet)

∙ bis 14 Tage vor Anreise 30 % kostenfrei (70% werden berechnet)

∙ bis 1 Tag vor Anreise 10 % kostenfrei (90% werden berechnet)

 

Wellness-Appartements und Wellness-Suiten können bis 3 Tage vor Anreise kostenfrei storniert werden. Danach werden 90 % des vertraglich vereinbarten Preises berechnet.

 

Pauschalarrangements mit weiteren Leistungen des Hotels (wie z.B. Essen und Getränke; Dekoration; Candle-Light-Dinner o.ä.) und/oder Fremdleistungen (wie z.B. Wellness-Anwendungen, Kosmetik-Behandlungen o.ä.) können bis 3 Tage vor der Anreise kostenfrei storniert werden. Danach werden reine Halbpensionsarrangements mit 70 % des vertraglich vereinbarten Preises berechnet, reine Vollpensionsarrangements mit 60 % des vertraglich vereinbarten Preises, alle anderen Pauschalarrangements mit 90 % des vertraglich vereinbarten Preises.

 

V. Rücktritt des Hotels

Das Hotel ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, beispielswiese falls höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen oder Zimmer oder Räume schuldhaft unter irreführender oder falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen gebucht werden; wesentlich kann dabei die Identität des Kunden, die Zahlungsfähigkeit oder der Aufenthaltszweck sein oder wenn das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Leistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann. Das Hotel ist ebenfalls zum Rücktritt berechtigt, wenn eine vereinbarte oder verlangte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist nicht geleistet wird.

 

Ein Anspruch auf Schadenersatz durch den Kunden besteht dabei nicht.

 

VI. Eingebrachte Sachen

1. Für eingebrachte Sachen haftet das Hotel dem Gast nach den gesetzlichen Bestimmungen. Das Hotel empfiehlt die Nutzung des Hotel- oder Zimmersafes. Sofern der Gast Geld, Wertpapiere und Kostbarkeiten mit einem Wert von mehr als 800,-- € oder sonstige Sachen mit einem Wert von mehr als 3.500,-- € einzubringen wünscht, bedarf dies einer gesonderten Aufbewahrungsvereinbarung mit dem Hotel. Sofern Geld oder Wertgegenstände im Tresor des Hotels deponiert werden, gilt die Haftungsgrenze der Versicherung.

2. Wird dem Kunden ein Stellplatz auf dem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt, kommt dadurch kein Verwahrvertrag zustande. Eine Überwachungspflicht des Hotels besteht nicht. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelparkplatz abgestellter Fahrzeuge und deren Inhalte haftet das Hotel nicht, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

VII. Gutscheine

1. Ein Gutschein gewährt keinen Anspruch auf eine Verfügbarkeit der Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Es ist immer eine Reservierung oder Buchung erforderlich.

2. Die Auszahlung von Gutscheinen ist ausgeschlossen. Eine Rückgabe von Gutscheinen ist - unbeschadet der gesetzlichen Ansprüche und Rechte - nicht möglich.

3. Bei Wertgutscheinen, die auf einen bestimmten Euro-Betrag lauten, ist die entsprechende Leistung frei wählbar. Teileinlösungen sind möglich. Restwerte bei nicht vollständiger Einlösung werden gutgeschrieben.

4. Bei leistungsbezogenen Gutscheinen, die auf eine bestimmte Leistung des Hotels lauten, ist ein Eintausch gegen andere Leistungen als die, die in dem Gutschein aufgeführt sind, nicht möglich.

5. Gutscheine sind drei Jahre gültig. Die Frist beginnt mit Ablauf des 31.12. des Jahres zu laufen, in dem der Gutschein ausgestellt worden ist.

 

VIII. Elektronische Kommunikation und Abrechnung; Datenspeicherung

1. Die vertragsbezogene Kommunikation kann in elektronischer Form erfolgen.

2. Das Hotel ist berechtigt, seine Leistungen auf elektronischem Weg abzurechnen,

insbesondere Rechnungen per Mail zu übermitteln.

3. Dazu werden die für die Abwicklung des Vertrages erforderlichen Daten elektronisch gespeichert. Bei allen Vorgängen der Datenverarbeitung (z.B. Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung) verfährt das Hotel nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine Weitergabe der Daten zu Werbezwecken an Dritte erfolgt nicht.

4. Im Rahmen des gesetzlich Zulässigen und unter Berücksichtigung der jeweiligen schutzwürdigen Interessen des Kunden an dem Ausschluss der Übermittlung oder Nutzung kann das Hotel Adress- und Bonitätsdaten zur Bonitäts- und Kreditprüfung an die SCHUFA 65203 Wiesbaden oder andere Wirtschaftsauskunfteien weitergeben und anfragen.

 

IX. Schlussbestimmungen

1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser Geschäfts-bedingungen sollen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.

2. Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Hotels.

3. Ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten - ist im kaufmännischen Verkehr der Sitz des Hotels. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Abs. 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand der Sitz des Hotels.

4. Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist ausgeschlossen.

5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.



Allgemeine Geschäftsbedingungen für Tagungen und Veranstaltungen

 

I. Geltungsbereich

1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Konferenz-, Bankett- und Veranstaltungsräumen des Hotels zur Durchführung von Veranstaltungen wie Banketten, Seminaren, Tagungen, Ausstellungen und Präsentationen etc. sowie für alle damit zusammenhängenden weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels (Veranstaltungen).

2. Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies vorher ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

 

II. Vertragsabschluss, -partner, Haftung

1. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kunden durch das Hotel zustande; Hotel und Kunde sind Vertragspartner.

2. Ist der Kunde/Besteller nicht der Veranstalter selbst bzw. wird vom Veranstalter ein gewerblicher Vermittler oder Organisator eingeschaltet, so haftet der Veranstalter zusammen mit dem Kunden gesamtschuldnerisch für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag, sofern dem Hotel eine entsprechende Erklärung des Veranstalters bzw. Buchers vorliegt.

3. Der Kunde ist verpflichtet, das Hotel unaufgefordert spätestens bei Vertragsabschluss darüber aufzuklären, sofern die Veranstaltung aufgrund ihres politischen, religiösen oder sonstigen Charakters geeignet ist, den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit zu gefährden.

4. Das Hotel haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, und Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten beruhen. Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

5. Wird dem Kunden ein Stellplatz auf dem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt, kommt dadurch kein Verwahrvertrag zustande. Eine Überwachungspflicht des Hotels besteht nicht. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelparkplatz abgestellter Fahrzeuge und deren Inhalt haftet das Hotel nicht, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

III. Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung

1. Der Kunde ist verpflichtet, die für die bestellten und weitere in Anspruch genommene Leistungen vereinbarten bzw. üblichen Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch für von ihm veranlasste Leistungen und Auslagen des Hotels an Dritte, insbesondere auch für Forderungen von Urheberrechtsverwertungsgesellschaften.

2. Die vereinbarten Preise beinhalten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende gesetzliche Umsatzsteuer. Ändert sich diese nach Vertragsschluss, so werden die Preise entsprechend angepasst. Bei Verträgen mit Verbrauchern gilt dies nur, wenn zwischen Vertragsschluss und Leistungserbringung mehr als 4 Monate liegen.

3. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung 4 Monate und erhöht sich der vom Hotel allgemein für derartige Leistungen berechnete Preis, so kann das Hotel den vertraglich vereinbarten Preis angemessen, höchstens jedoch um bis zu 10 % anheben. Für jedes weitere Jahr zwischen Vertragsschluss und Vertragserfüllung über die vorgenannten 4 Monate hinaus kann das Hotel die Preise um bis zu weitere 5 % anheben. Preisanpassungen nach Nummer 2 bleiben dabei unberücksichtigt.

4. Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind innerhalb 14 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von derzeit 8 Prozentpunkten bzw. bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verlangen. Dem Hotel bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

5. Das Hotel ist berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag schriftlich vereinbart werden.

6. Werden die vom Hotel erbetenen Vorauszahlungen nicht zum vereinbarten Termin geleistet, so entbindet dies das Hotel unmittelbar von der getroffenen Vereinbarung.

7. Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftig festgestellten Forderung gegenüber einer Forderung des Hotels aufrechnen.

 

IV. Rücktritt des Kunden (Abbestellung, Stornierung)

Ein kostenfreier Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Zustimmung des Hotels. Erfolgt diese nicht, so ist der vereinbarte Preis aus dem Vertrag entsprechend den gesetzlichen Regelungen auch dann zu zahlen, wenn der Kunde oder Besteller vertragliche Leistungen nicht in Anspruch nimmt.

 

Hiervon abweichend gewährt das Hotel zu Gunsten des Kunden folgende Möglichkeiten der Stornierung:

  • Bis 90 Tage vor Veranstaltungsbeginn kann die gesamte Veranstaltung kostenfrei storniert werden.

  • Bis 45 Tage vor Veranstaltungsbeginn können 70% kostenfrei storniert werden. (30% der gebuchten Leistungen werden berechnet)

  • Bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn können 50% kostenfrei storniert werden. (50% der gebuchten Leistungen werden berechnet)

  • Bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn können 30% kostenfrei storniert werden. (70% der gebuchten Leistungen werden berechnet)
  • Bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn können 10% kostenfrei storniert werden. (90% der gebuchten Leistungen werden berechnet)
  • Am Tag der Veranstaltung ist keine kostenfreie Stornierung mehr möglich. (100% der gebuchten Leistungen werden berechnet)

 

Die gebuchten Leistungen umfassen dabei die vereinbarte Raummiete sowie alle sonstigen gebuchten Leistungen des Hotels aus dem Vertrag (wie z.B. Bereitstellung, Tagungs- und

Veranstaltungstechnik wie z.B. Beamer, TV etc., Tagungspauschalen, Getränkepauschalen etc.).

 

V. Personenzahländerungen

Eine Änderung der Teilnehmerzahl muss spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn übermittelt worden sein. Eine Reduzierung der Teilnehmerzahl darf 10% der ursprünglich gebuchten Anzahl nicht überschreiten. Bei Reduzierungen nach diesem Termin, also weniger als 14 Tage vor dem Termin, ist die ursprünglich vereinbarte Zahl der bestellten Gedecke vereinbarungsgemäß zu vergüten.

 

VI. Rücktritt des Hotels

Das Hotel ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, beispielswiese falls höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen, oder falls Veranstaltungen unter irreführender oder falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen gebucht werden; wesentlich kann dabei die Identität des Kunden, die Zahlungsfähigkeit oder der Veranstaltungszweck sein oder wenn das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Leistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann. Das Hotel ist ebenfalls zum Rücktritt berechtigt, wenn eine vereinbarte oder verlangte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist nicht geleistet wird. Ein Anspruch auf Schadenersatz durch den Kunden besteht dabei nicht.

 

VII. Mitbringen bzw. Mitnahme von Speisen und Getränken

Der Kunde darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen grundsätzlich nicht mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Hotel. In diesen Fällen wird ein Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet (Tellergeld, Korkgeld). Bei Buffets, Menüs oder Kaffeetafeln ist die Mitnahme von Speisen aufgrund der hygienerechtlichen Bestimmungen nicht gestattet.

 

VIII. Eingebrachte Sachen

1. Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Kunden in den Veranstaltungsräumen bzw. im Hotel. Das Hotel übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung, auch nicht für Vermögensschäden, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Hotels.

2. Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den brandschutztechnischen Anforderungen zu entsprechen. Das Hotel kann hierfür einen behördlichen Nachweis verlangen. Wegen möglicher Beschädigungen sind die Aufstellung und Anbringung von Gegenständen vorher mit dem Hotel abzustimmen.

3. Mitgebrachte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Verbleiben die

Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann das Hotel für die Dauer des Verbleibs eine angemessene Nutzungsentschädigung berechnen. Sofern diese im Tresor des Hotels deponiert werden, gilt die Haftungsgrenze der Versicherung.

4. Wird dem Kunden ein Stellplatz auf dem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt, kommt dadurch kein Verwahrvertrag zustande. Eine Überwachungspflicht des Hotels besteht nicht. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelparkplatz abgestellter Fahrzeuge und deren Inhalte haftet das Hotel nicht, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

IX. Gutscheine

1. Ein Gutschein gewährt keinen Anspruch auf eine Verfügbarkeit der Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Es ist immer eine Reservierung oder Buchung erforderlich.

2. Die Auszahlung von Gutscheinen ist ausgeschlossen. Eine Rückgabe von Gutscheinen ist - unbeschadet der gesetzlichen Ansprüche und Rechte - nicht möglich.

3. Bei Wertgutscheinen, die auf einen bestimmten Euro-Betrag lauten, ist die entsprechende Leistung frei wählbar. Teileinlösungen sind möglich. Restwerte bei nicht vollständiger Einlösung werden gutgeschrieben.

4. Bei leistungsbezogenen Gutscheinen, die auf eine bestimmte Leistung des Hotels lauten, ist ein Eintausch gegen andere Leistungen als die, die in dem Gutschein aufgeführt sind, nicht möglich.

5. Gutscheine sind drei Jahre gültig. Die Frist beginnt mit Ablauf des 31.12. des Jahres zu laufen, in dem der Gutschein ausgestellt worden ist.

 

X. Elektronische Kommunikation und Abrechnung; Datenspeicherung

1. Die vertragsbezogene Kommunikation kann in elektronischer Form erfolgen.

2. Das Hotel ist berechtigt, seine Leistungen auf elektronischem Weg abzurechnen,

insbesondere Rechnungen per Mail zu übermitteln.

3. Dazu werden die für die Abwicklung des Vertrages erforderlichen Daten elektronisch gespeichert. Bei allen Vorgängen der Datenverarbeitung (z.B. Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung) verfährt das Hotel nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine Weitergabe der Daten zu Werbezwecken an Dritte erfolgt nicht.

4. Im Rahmen des gesetzlich Zulässigen und unter Berücksichtigung der jeweiligen schutzwürdigen Interessen des Kunden an dem Ausschluss der Übermittlung oder Nutzung kann das Hotel Adress- und Bonitätsdaten zur Bonitäts- und Kreditprüfung an die SCHUFA 65203 Wiesbaden oder andere Wirtschaftsauskunfteien weitergeben und anfragen.

 

XI. Schlussbestimmungen

1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser Geschäfts-bedingungen sollen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.

2. Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Hotels.

3. Ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten - ist im kaufmännischen Verkehr der Sitz des Hotels. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Abs. 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand der Sitz des Hotels.

4. Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist ausgeschlossen.

5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.


Mettmann, 01. August 2016

 



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